Am 3. Mai fand im Dancers Wallisellen ein Workshop zu biomechanischen Grundlagen im Tanzsport statt – geleitet von Markus Hackl, mit 7 Trainerinnen und Trainern sowie 3 Trainingspaaren.
Im Mittelpunkt stand eine zentrale Frage: Wie bleibt die Posture in der Bewegung erhalten – und woran erkennt man, wenn sie verloren geht?
Die Basis bildete ein klares Bewegungsverständnis: Bewegung entsteht aus dem Standbein, wird über das Becken weitergeleitet und im Oberkörper sichtbar. Nicht die äussere Form zählt, sondern die Durchgängigkeit der Bewegung im Körper.
In der Instruktionsphase wurden diese Prinzipien anhand von Standard- und Lateinbewegungen – Drive und Walk – konkret beleuchtet. Typische Störungen liessen sich direkt zuordnen, etwa wenn Bewegung im Oberkörper initiiert wird oder der Fluss unterbrochen ist.
Danach folgten Praxiseinheiten in Kleingruppen: Trainerinnen und Trainer arbeiteten direkt mit den Paaren, jeweils mit einem klar definierten Fokus. Veränderungen wurden unmittelbar sichtbar und anhand einfacher Kriterien beurteilt.
Die Rückmeldungen waren positiv: Die Prinzipien sind verständlich und im Training anwendbar. Erkennbar wurde auch, dass unterschiedliche methodische Zugänge zu ähnlichen Ergebnissen führen können – solange das zugrundeliegende Bewegungsprinzip klar ist.
Der Workshop ist Teil einer laufenden Reihe, in der gemeinsame Grundlagen für Beobachtung, Analyse und Vermittlung von Bewegung im Tanzsport entwickelt werden.