EM Standard: Erfolgreiche Schweizer Paare

Erstmals haben sich beide Schweizer Paare an einer Europameisterschaft direkt – also ohne Redance – für eine zweite Runde qualifiziert. Die Schweizer Meister Volodymyr Kasilov/Yulia Dreier verpassten die dritte Runde knapp und erreichten den sehr guten 25. Platz. Davide Corrodi/Maja Kucharczyk platzierten sich knapp dahinter auf dem 29. Rang. Das litauische Paar Evaldas Sodeika/Ieva Zukauskaite konnten ihren Titel in Bukarest verteidigen.

Nach zweijähriger Corona-bedingter Pause fand die Europameisterschaft  Standard in Bukarest in einem der prachtvollen Säle des rumänischen Parlamentsgebäudes statt. Die Schweizer Paare erlebten eine Premiere, die sich erstmals ohne Redance für eine zweite Runde qualifzierten. Beide Paare konnten somit ihre Aufwärtstendenz bestätigen. Kasilov/Dreier erreichten den sehr guten 25. Platz, nur wenig entfernt klassierten sich Corrodi/Kucharczyk auf dem 29. Rang. Die Leistungsdichte an einer EM ist meistens noch ein bisschen höher als an einer WM, da Paare aus „exotischen“ Ländern in der Vorrunde fehlen. Den Schweizer Meistern vom DUZ fehlten lediglich 3 Marks für die 24er-Runde.

Wer schon öfter an EM, WM oder Grand Slams dabei war, weiss diese Leistung einzuschätzen. Ab der 24er-Runde findet man wirklich nur noch sehr gute Paare auf der Fläche. Für beide Paare zahlt sich mittlerweile aus, sich seit Jahren auf die internationale Turniere und internationale Trainer auszurichten. Beide Schweizer Paare holen sich regelmässig Knowhow in Italien und anderen grossen Tanzländern, um in deren kompetitiven Umfeld zu traineren und zu starten. Das prägt und spornt an – und bringt Erfolg. Auch im WDSF-Worldranking hat sich das mittlerweile ausgewirkt; Corrodi/Kucharczyk liegen nach der EM auf Rang 44, Kasilov/Dreier auf Rang 81.

In dieser historischen und festlichen Kulisse in der rumänischen Metropole sicherten sich die Litauer Sodeika/Zukauskaite ihren zweiten Europameister-Titel. Im Finale mussten sie allerdings den Tango an das italienische Paar Francesco Galuppo/Debora Pacini abgeben, die schon in der der Vorrunde mit Dynamik, Emotionen und viel Tanzfreude überzeugten. Die späteren Sieger tanzten im Vergleich dazu sehr zurückhaltend, insbesondere Sodeika fehlte die bekannte positive Ausstrahlung. Bereits in der 24er-Runde erreichten sie in der Punktewertung nur zweiten Rang. Im Semifinale wurden sie ganz knapp vor den Italienern gewertet, und auch im Finale betrug die Differenz lediglich 0.8 Punkte.

In dieser historischen und festlichen Kulisse in der rumänischen Metropole sicherten sich die Litauer Sodeika/Zukauskaite ihren zweiten Europameister-Titel. Im Finale mussten sie allerdings den Tango an das italienische Paar Francesco Galuppo/Debora Pacini abgeben, die schon in der der Vorrunde mit Dynamik, Emotionen und viel Tanzfreude überzeugten. Die späteren Sieger tanzten im Vergleich dazu sehr zurückhaltend, insbesondere Sodeika fehlte die bekannte positive Ausstrahlung. Bereits in der 24er-Runde erreichten sie in der Punktewertung nur zweiten Rang. Im Semifinale wurden sie ganz knapp vor den Italienern gewertet, und auch im Finale betrug die Differenz lediglich 0.8 Punkte. Bisher gewannen die amtierenden litauischen Weltmeister jeweils mit mindestens 6 Punkten Vorsprung. Für die Zukunft bahnt sich hier ein spannendes Duell an. Auch das estländische Paar Madis Abel/Aleksandra Galkina griff von Beginn an voll an und tanzte dynamisch. Was sie im Tango auf die Fläche zauberten, begeisterte in jeder Runde. Abel/Galkina wurden für ihre Leistung erstmals an einer internationalen Meisterschaft mit Bronze belohnt, womit sie auch von der Absenz der russischen und weissrussichen Paare profitieren konnten.

Europacup Latein
Gleichzeitig fand in Bukarest auch der Europacup Latein statt. Für die Schweiz waren David Buechel/Flavia Landolfi vom TDSC am Start. Leider verpasste das sympathische Paar im Redance ganz knapp die Qualifikation zur 2. Runde. Mehr Glück hatte „unsere“ Alessia Gigli, die in Bremen lebt und trainiert und für den Deutschen TanzSport Verband startet. Mit Daniel Dingis tanzte sie sehr überzeugend auf den 3. Rang.

Text/Bilder: Reini Egli

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