Swiss Dance Award – Tanzshow vor 1800 Zuschauern

Bei der Premiere des Swiss Dance Award haben die besten Schweizer Tanzgruppen und Tanzpaare aus sieben verschiedenen Disziplinen die 1800 Gäste in der ausverkauften AXA Arena Winterthur begeistert. Der Sieg im Pair Award ging an die Rock’n’Roll-Vizeweltmeister Fabien Ropraz/Ioulia Ioudina, den Group Award sicherte sich die Tapdance-Formation des 11fachen Weltmeisters Dani Borak, das DanceStudio Borak aus Winterthur. Der grosse Sieger des Abends ist aber die «Schweizer Tanzfamilie», die erstmals in einem Event vereint war und viele neue begeisterte Fans gewinnen konnte.

Der STSV durfte für diese Premiere vier Paare nominieren. In einer hochkarätigen Show mussten sich die aktuellen Schweizer Standard- und Latein-Meister für viele etwas überraschend nach dem Halbfinal verabschieden. Im Standard überraschten nämlich David Büchel/Flavia Landolfi mit einer originellen Freddy Mercury-Choreographie. Das Publikum liess sich von ihrer Interpretation zu Queen-Ohrwürmern mitreissen. Auch Vova Kasilov/Yulia Dreier zeigten ihre grosse Klasse, wählten ein ukrainisches Thema, welches auf eine andree Art die Herzen berührte.

Die reglementarischen Freiheiten nutzten auch die SM-Zweiten Dominik Zimmermann/Mae Hoffmeister. Ihr dramatisch vorgetragener Paso Doble ging durch Mark und Bein – es war höchst gelungenes Storytelling. Die Zehntanz-Weltranglistenersten Davide Corrodi/Maja Kucharczyk lieferten einen starken Latein-Mix, wo sie Sport und Show vermischten. Über das Weiterkommen entschieden übrigens nicht die drei Juroren Fabio Quattrocchi, Nicole Hansen und Viktor Giacobbo in ihren knallroten Sesseln, sondern das Saalpublikum mittels einem Mobile Voting.

Im Finale prallten dann erstmals vier verschiedene Tanzstile aufeinander – die 1800 Zuschauer hatten also die Qual der Wahl. Büchel/Landolfi und Zimmermann/Hoffmeister wählten zwar nochmals dasselbe Thema, boten im zweiten Teil der Choreographie aber neue Variationen. Die Rock’n’Roller Fabien Ropraz/Ioulia Ioudina, welche das Finale eröffneten, warteten mit einer optischen Überraschung auf. Ioulia nahm ein von der Sportgymnastik her bekanntes weisses Band zur Hand, womit ihre Salti und Drehungen noch eine weit frappantere Wirkung erzielten als im Halbfinale. Die beiden Vize-Weltmeister setzten sich klar durch, gewannen Siegercheck und Trophäe. Dahinter lagen die drei übrigen Paare ganz eng beisammen. Das Boogie Woogie-Paar Markus Berghahn/Ines Kyburz schnappte sich dabei vor Zimmermann/Hoffmeister und Büchel/Landolfi den Ehrenplatz.

David Büchel und Flavia Landolfi
Dominik Zimmermann und Mae Lilija Hoffmeister

Tap Dance begeistert auf grosser Bühne
Die besten Schweizer Formationen sorgten alle für optische Highlights, waren mit bis 25köpfigen Teams auf der Tanzfläche. Im Final des Group Awards prallten mit den Hip-Hoppern von «Rock Da Sh*t Crew», der Jazz Dance Formation von «tanZdas» sowie den Tap Dancern vom «DanceStudio Borak» drei gleichwärtige Gruppen aufeinander, die alle auf ihre Art zu überzeugen wussten. Schliesslich setzten sich die Formation des 11fachen Weltmeisters Dani Borak durch, die für den Final nochmals eine neue, noch grössere Nummer aus dem Hut zauberten.

Zweitauflage am 27. Januar 2024

Das Fazit nach der Premiere ist eindeutig. Das neue Format mit den interdisziplinären Duellen begeistert Experten, Juroren und Publikum gleichermassen. «Es ist natürlich sehr erfüllend, gemeinsam eine Idee zu entwickeln und dann zu erleben, wie diese von allen Tanzenden ausgefüllt und von einer vollbesetzten Halle begeistert gefeiert wird», fasst Martin Zinser von der IG Swiss Dance Award zusammen. Auf den Erfolg der Premiere kann aufgebaut werden.

Die Organisatoren danken allen Partnern, Sponsoren und Helfern und richten den Blick nach vorne. Die zweite Runde des Swiss Dance Awards steigt am 27. Januar 2024.

Cordin Camenzind (Text) und Reini Egli (Bilder)

Winner Group

DanceStudio Borak

Winner Pair

Ioulia Ioudina und Fabien Ropraz

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